Du hast schon Solarmodule auf dem Dach oder am Balkon und willst abends nicht mehr Strom aus dem Netz kaufen? Dann ist der Zendure SolarFlow 2400 AC+ vermutlich schon auf deiner Liste. In diesem Test schauen wir auf Datenblatt, Berichte von Fachmedien und typische Alltagsfragen. Am Ende weißt du, ob das Set zu deinem Haushalt passt oder ob du besser etwas anderes wählst.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 2400 AC+ ist ein Speicher zum Nachrüsten. Du brauchst schon eine Solaranlage.
- Der Speicher ist fest eingebaut und fasst 2,4 kWh.
- Du kannst später Zusatzakkus ergänzen.
- Er lohnt sich vor allem für Haushalte mit hohem Verbrauch am Abend.
Was ist der Zendure SolarFlow 2400 AC+?
Der SolarFlow 2400 AC+ ist ein AC-gekoppelter Speicher. Das klingt kompliziert, ist aber einfach: Er hängt an deinem Hausnetz und nimmt überschüssigen Solarstrom auf. Abends gibt er ihn wieder ab, zum Beispiel für Licht, Fernseher und Küche. Deine bestehende Anlage musst du dafür nicht umbauen.
Gesteuert wird alles über die Zendure App. Dort stellst du ein, wann der Speicher laden oder Strom abgeben soll. Fachmedien loben vor allem, dass die Einrichtung schnell klappt.
Technische Daten im Überblick
| Merkmal | Angabe |
| Typ | AC-gekoppelter Speicher zum Nachrüsten |
| Speicher | 2,4 kWh fest eingebaut |
| Erweiterung | Zusatzakkus vom Typ AB3000L, bis zu 16,8 kWh |
| Lebensdauer (Herstellerangabe) | etwa 15 Jahre |
| Ladezyklen (Herstellerangabe) | etwa 6.000 |
| Steuerung | Zendure App |
Diese Werte stammen aus Datenblättern und Berichten. Prüfe sie vor dem Kauf noch einmal im Shop, denn Hersteller ändern Angaben manchmal.
Was ist neu gegenüber dem 2400 AC?
Beim älteren 2400 AC kaufst du den Wechselrichter und die Batterie getrennt. Die Batterie heißt AB3000X und fasst 2,88 kWh. Beim AC+ sitzt der Speicher dagegen schon im Gerät. Das spart Platz und Kabel. Dazu kommt eine neuere Technik mit besserem Batteriemanagement.
Auch bei der Erweiterung gibt es einen Unterschied. Der AC+ wird mit AB3000L Zusatzakkus ausgebaut. Wer also später mehr Speicher braucht, kann Schritt für Schritt aufrüsten.
Das gefällt uns gut
Einfaches Nachrüsten: Du musst deine Solaranlage nicht verändern. Das ist ideal, wenn schon Module und ein Wechselrichter laufen.
Schnelle Einrichtung: In Berichten klappt die Verbindung mit der App meist ohne große Mühe. Auch Zeitpläne lassen sich leicht anlegen.
Gut erweiterbar: Von 2,4 kWh bis 16,8 kWh ist viel Luft nach oben. Das passt auch, wenn dein Verbrauch später steigt, zum Beispiel durch ein E-Auto.
Lange Haltbarkeit laut Hersteller: Rund 6.000 Zyklen und etwa 15 Jahre sind ein starkes Versprechen. Das ist kein Beweis, aber ein gutes Zeichen.
Für schlaue Steuerung gebaut: Zendure setzt auf smarte Funktionen, etwa für dynamische Stromtarife. Schau in der App nach, welche Funktionen dein Modell genau hat.
Das solltest du bedenken
Der Preis: Ein großer Speicher kostet Geld. Die Preise schwanken je nach Shop und Aktion, also vergleiche genau.
Gewicht und Platz: Ein fest eingebauter 2,4-kWh-Speicher ist nicht leicht. Plane den Standort und die Befestigung gut.
Wärme und Lieferzeit: Beim Vorgänger 2400 AC berichteten Tester von warmem Gehäuse unter Last und teils langen Lieferzeiten. Ob das beim AC+ genauso ist, solltest du in aktuellen Erfahrungsberichten nachlesen.
Kleine Verluste: Bei AC-Kopplung wird der Strom zweimal umgewandelt. Ein kleiner Verlust ist dabei normal.
Regeln im Haus: Wie viel Leistung du ins Hausnetz geben darfst, ist begrenzt. Frag im Zweifel deinen Netzbetreiber oder einen Elektriker, bevor du das Maximum ausreizt.
Für wen lohnt sich das Set?
Es passt gut, wenn du:
- schon Solarmodule hast und nachrüsten willst,
- abends und nachts viel Strom brauchst,
- später ausbauen möchtest,
- einen dynamischen Stromtarif nutzen oder prüfen willst.
Es passt eher nicht, wenn du:
- noch gar keine Solaranlage hast. Dann ist ein Komplettset mit Modulen oft sinnvoller.
- nur wenig Strom verbrauchst. Dann bleibt der Speicher oft halb leer.
- Module direkt am Speicher anschließen willst. Dafür schau dir eher die Pro-Variante an.
- wenig Platz hast oder zur Miete wohnst und nichts fest montieren darfst.
Rechnet sich das?
Ein kleines Rechenbeispiel: Du nutzt am Tag 2 kWh gespeicherten Solarstrom, und dein Strom kostet 0,35 Euro pro kWh. Dann sparst du am Tag etwa 0,70 Euro. Aufs Jahr gerechnet sind das rund 250 Euro. Teile den Kaufpreis durch diese Ersparnis, und du siehst grob, wie lange es dauert, bis sich der Speicher bezahlt macht.
Das ist nur ein Beispiel. Im Winter liefern Module weniger Strom, im Sommer mehr. Rechne also mit deinen eigenen Zahlen.
So kaufst du günstiger
Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf einen aktuellen Zendure SolarFlow 2400 AC rabattcode. Gib ihn im Warenkorb ein und prüfe, ob der Endpreis sinkt. Gilt er nicht für dein Set, vergleiche den Preis mit und ohne Code und nimm das bessere Angebot. Auch Aktionstage wie Black Friday können sich lohnen, vor allem bei Komplettsets.
Zusatzakku: AB3000L oder AB2000S?
Für den AC+ nennt Zendure die AB3000L als Erweiterung. Die AB2000S gehört dagegen zu anderen SolarFlow Systemen. Wenn du verstehen willst, wie sich dieser Akku im Alltag schlägt oder ob du noch ein älteres System im Haus hast, lies unseren Beitrag zum AB2000S Zusatzakku im Test. Kaufe Akkus nie nach Gefühl, sondern prüfe vorher, ob sie zu deinem Gerät passen.
Häufige Fragen
Brauche ich Solarmodule für den 2400 AC+?
Ja, du solltest schon eine Solaranlage haben. Der Speicher nimmt Strom aus deinem Hausnetz auf und gibt ihn später wieder ab.
Kann ich den Speicher später erweitern?
Ja. Mit AB3000L Zusatzakkus sind bis zu 16,8 kWh möglich.
Was ist der Unterschied zum 2400 AC?
Beim AC+ ist der Speicher eingebaut, beim 2400 AC kommt die Batterie separat. Der AC+ nutzt eine neuere Technik.
Wie lange hält der Speicher?
Zendure gibt etwa 15 Jahre und rund 6.000 Ladezyklen an. Das sind Herstellerangaben.
Fazit
Der Zendure SolarFlow 2400 AC+ ist eine gute Wahl, wenn du schon Solarstrom erzeugst und abends mehr davon selbst nutzen willst. Er ist einfach nachzurüsten, später erweiterbar und für den Alltag ausgelegt. Wenn du keine Anlage hast oder wenig Strom brauchst, ist er überdimensioniert. Rechne vor dem Kauf mit deinen eigenen Zahlen und vergleiche den Endpreis.


